Dr. Maria Stolarzewicz


Dr. Maria Stolarzewicz

Dr. Maria Stolarzewicz absolvierte Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Warschau. Während ihres Germanistikstudiums studierte sie als Sokrates-Erasmus-Stipendiatin und Stipendiatin des DAAD an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin. Ihre Dissertation über „Christoph Martin Wielands Musiktheater. Idee und Verwirklichung“ bereitete sie in Weimar unter der Betreuung von Herrn Prof. Dr. Karol Sauerland (Warszawa) und Prof. Dr. Helen Geyer (Weimar-Jena) vor. Ihre Forschungen unterstützten verschiedene Stipendien. Zwischen 2014 und 2017 war sie mit dem Lehrstuhl für Geschichte der jüdischen Musik in Weimar verbunden. Für Achava Festspiele Thüringen 2017kuratierte sie die Ausstellung Musik. Wiederstand. Vernichtung. Verdis „Messa da Requiem“ in Theresienstadt und jüdische  Musiker im nationalsozialistischen Weimar . Seit 04.2018 arbeitet sie an dem von der Thüringer Staatskanzlei finanzierten Projekt „Verfolgte Musiker im Nationalsozialistischen Thüringen“.

Ausgewählte Publikationen:

  • „Das Lied wird bleiben“. Gedanken zur polnischen Nationalliteratur um 1830 inspiriert durch Goethes Kontakte mit polnischen Autoren, in: „Denn Musik ist der größte Segen… Festschrift Helen Geyer zum 65. Geburtstag“, hrsg. v. Elisabeth Bock und Michael Pauser, Sinzig 2018, S. 147–158.
  • „Politische Implikationen von Wielands Opernkonzepten“, in: Wieland Studien 2016, Bd.. 9, Universitätsverlag Winter, Heidelberg, S. 159–174.
  • Helen Geyer, Maria Stolarzewicz, Weibliche Mythen in Musik, Literatur und bildender Kunst, von Bockel Verlag, Neumünster 2015.
  • Helen Geyer, Maria Stolarzewicz, Die Weimarer Bachsöhne. Aufbruchstendenzen, von Bockel Verlag, Neumünster 2018 (in Dr.).

Kontakt:

maria.stolarzewicz[at]gmail.com